Die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) versauert uns nicht nur die unbeschwerte Freude am Garten, sie ist eine schleichende Ökokatastrophe. In den letzten Jahren und Jahrzehnten konnte sich die zugewanderte Art rasant ausgebreiten, sie vermehrt sich außerordentlich stark und hat keine natürlichen Feinde. Leider beschränkt sie sich nicht auf die feuchten Ecken im Gartens, wie immer wieder angenommen wird. Nicht nur die Fraßschäden können enorm sein, die Tiere verderben einem den Gartenspaß schon durch ihre pure Anwesenheit, denn wer geht schon gerne abends barfuß über den Rasen wenn ...
Eine konsequente Bekämpfung ist in jedem Fall anzuraten.
Auch wenn Schnecken das Gartenglück schmälern, auch das geschmälerte Glück ist noch ganz schön breit. Im Folgenden sind ganz pragmatisch Arten und Sorten empfohlen, die bei uns noch nie nennenswerte Probleme mit Schneckenfraß hatten.
halbstrauchige teils wintergrüne Art aus dem Mittelmeerraum. Relativ breitlaubige, stumpfgrün-silbrige Art mit hübschen Blüh- und Fruchtständen. Für gut durchlässige, sonnige Standorte
wunderschöne, aufrecht wachsende Strukturstaude für steppenartige Pflanzungen. Nach der Frühsommerblüte bereichern die quirlständigen Fruchtstände bis in den Winter
vor allem durch das im Herbst sehr dunkle Laub ist diese Sorte ein guter und sehr wertvoller Akzent im sonnigen Kiesbeet mit trockenverträglichen Begleitern
einst aus dem Mittelmeergebiet stammende Art, die sich als stickstoffliebender Schnellentwickler über die gesamte Nordhemisphäre ausgebreitet hat und früher ein Bestandteil dörflicher Unkrautfluren war. Die wertvolle Insektenstaude ist heute bei uns selten. Warme, etwas geschütze, nahrhafte Standorte
trocken- und hitzetolerante Wildart aus den Hochgebirgsregionen Griechenlands für exponierte Sonnenstandorte mit gutem Wasserabzug in geschützter Lage. Das feingliedrige Laub ist dunkelgrün, die Blüten gelbgrün. Von Weiten an üppige Euphorbia cyparisias erinnernd, jedoch ohne Ausläufer
nahe verwandt mit der bei uns vorkommenden Teucrium chamaedrys hat diese aus Südosteuropa und in der Türkei vorkommende Unterart eher graugrünes Laub und auffällige schwärzlich-violette Hochblätter, die von Weitem auffallen. Sehr hitze- und trockentolerant ist die ausgesprochen lang blühende Art wohl ein Bodendecker der Zukunft. Durch intensive und lange Blütezeit natürlich auch ein Hit bei den Insekten
diese Naturauslese von Klaus Oetjen scheint Faltern ganz besonders zu schmecken, jedenfalls treffen sie sich dort offenbar bevorzugt. Optisch nicht von Gewöhnlichem Dost zu unterscheiden, also eine sommerblühende Wildstaude für den Naturgarten
Eine kompaktwüchsige Auslese des herrlich-eleganten Solitärgrases, gut auch für kleinere Beete geeignet. Standort vollsonnig und relativ trocken. Die Blütenstände mit ihren goldenen Ährchen verzaubern frühsommerliche Morgen- und Abenstunden. Sehr ausdauernd bei langsamer Anfangsentwicklung
bizzar verästelte Weinraute mit hocharomatischem, bläulichem Laub und cremegelben, fast weißen Blüten. Für kiesig-durchlässige Böden in warmer, sonniger Lage
niedrige, graulaubige Matten bildende nordamerikanische Wildart, die aus trockenen Wäldern und Wiesen stammt.Verträgt mehr Trockenheit als die alpinen Arten und wächst kräftiger
es handelt sich um eine Albinoform des so wertvollen, weil hitzeverträglichen Präriegrases. Interessanterweise ist die Sorte in allen Teilen größer und kräftiger als die Normalform, die abstehenden hellen Blüten erreichen gute 70cm auf besseren Standorten, die stets sonnig sein müssen
elegantes horstförmig wachsendes Solitärgras für vollsonnige, eher trockene Standorte. Die bogig überhängenden Blütenstände mit ihren goldenen Ährchen verzaubern hochsommerliche Morgen- und Abenstunden. Sehr ausdauernd bei langsamer Anfangsentwicklung
reichblütige Sämlingssorte der heimischen Wildart, welche die Kompaktheit der Klonsorte 'Butterfly Blue' weitgehend erreicht. Sehr empfehlenswert in sonnig-trockener Lage, wo sie sehr schön etwa zu Salbei, Nelken und anderen Wildstauden aussieht. Beliebte Bienen- und Falterpflanze
Standfeste, sortengeschützte Auslese der Northcreek Nurseries. Ideal für trocken-heiße Standorte, wo Prärie-Bartgräser eine tolle Struktur und Winterfärbung bieten. Das hitzetolerante Schizachyrium wächst gerade auf trockenen Rohboden sehr gut und passt ideal zur Klimaerwärmung
Bemerkenswerter Findling aus der HaHaTonka-Pärie, gesammelt von Cassian Schmidt und inzwischen sortenrechtlich geschützt. Die Besonderheit ist die deutliche silbrige Behaarung, die an Raureif erinnert. Eher schwachwüchsig. Das hitzetolerante Schizachyrium wächst gerade auf trockenen Rohboden sehr gut und passt ideal zur Klimaerwärmung
gefährdete heimische Art trockener, warmer Standorte, zur Blüte von Insekten umschwärmt. Die silbrig-sparrige Pflanze wurzelt sehr tief und säht sich maßvoll aus. Schön mit Trockengräsern.
seltene heimische Art trockener, warmer Standorte. Typisch für salztolerante Dünenvegetation wurzelt die Stranddistel sehr tief im Untergrund. Schön mit Gräsern
Das Holzige Steinkraut ist ein extrem trockenverträgliches Halbsträuchlein, vom westl. Balkan. Blüht im Garten zusammen mit Lavendel und passt auch hervorragend dazu. Gut winterhart bis ca. -17 Grad. Empfehlung!
aufrecht wachsend mit bläulichem Laub, das mit den gelblichen Stängeln kontrastiert. Die Art ist variabel, so dass hohe, straff aufrechte aber auch halbhohe Typen zu finden sind. Für vollsonnige Standorte im Prärie-Stil
halbstrauchige teils wintergrüne Art aus dem Mittelmeerraum. Das samtig weiche, leicht golden schimmernde Laub ist ein besonderer Akzent in entsprechenden `mediterranen` Kombinationen
ein Fingerhut als Halbstrauch. Die aus Südspanien stammende Art hat festes, wintergrünes Laub, eine besondere Pflanze für trockene Gehölzränder oder Felsgärten. Vor extremem Frost und Winternässe schützen! Sehr aparte Blüten
seltene heimischer Witwenblume aus Trockenrasen und lichten Kiefernwälder stammend. Guter Partner zu anderen Wildstauden wie Anemone sylvestris und Geranium sanguineum
eine weißblühende Variante der bewährten Pracht-Fetthenne mit hellgrünem Laub. Wie bei allen Sedum am liebsten in der vollen Sonne verwenden, wo sie die Bienen anlocken. In Einzelfällen können Teile der Blüte in rosa zurückschlagen
Meergrün-Sesel (syn.S. glaucum), seltene pannonische Art, die auf steinigen Abhängen und Felsfluren vorkommt. Die feingliedrigen zusammengesetzten Dolden sind sehr dekorativ in Kiesbeeten und Steinanlagen aller Art, gartenwürdige Art
der Bleibusch genannte Halbstrauch ist mit seiner feingliedrigen Belaubung ein Juwel für trockene sonnige Standorte, wo er als lange wirksame Gerüststaude dient. Er kann, muss aber nicht nach dem Winter stark zurück geschnitten werden
aus trockenen amerikanischen Prärien und Savannen stammend, verlangt dieses gerne auf Sand wachsende Trockengras konkurrenzfreie Standorte. Sonne, Hitze und guter Wasserabzug sind ideal für das schöne aber langsamwachsende Kleingras. Das Ursprungsmaterial stammt aus der Konza Prärie, Kansas, USA, gesammelt von C. Schmidt 2004
syn. Aster linosyris, die heimische Goldhaar-Aster stammt von Trockenrasen und ist ein zartes trockenliebendes Gewächs mit vielen späten, reizenden Blütenköpfchen, ideal zu Gräsern!
gedrungen horstig wachsende, osteuropäische Wildaster, syn. Galatella sedifolia, die lavendelblauen Sternenkugeln, robust und kompakt, sehr hübsch als Herbstaspekt in graulaubigen Kombinationen
das gesunde Laub ist bodendeckend, lockerer rasiger Wuchs, unzählige meist sterile Sternchenblüten. Zu empfehlen, wo es ohne viel Pflege lange blühen soll
Moskitogras, filigranes trockenverträgliches Kleingras aus der nordamerikanischen Kurzgrasprärie. Gut für trockene sonnige Steinanlagen als Auflockerung zu Polsterpflanzen
feine, blaugrüne Halme, an der Basis rötlich überlaufen, das auf meist sauren Dünen vorkommende, horstig wachsende Silbergras am besten in reinen Sand pflanzen, so bleibt es kompakt
mit straffen, sehr dichten Blütenähren von besonderer Eleganz verleiht der Kleinblumige Fingerhut nicht nur trockenen Gehölzrändern unverwechselbare Struktur
frühsommerblühender niedriger Typ, gedeiht sehr gut auf Sand. Diese neu entdeckte Variante des wärmeliebenden Purpurliebesgrases brachte Cassian Schmidt aus Amerika mit. Eigene Versuche empfohlen!
Zusammen mit niedrigen Gräsern und anderen Felssteppenstauden bringt diese spitze Schönheit wie wenige andere Pflanzen den Charakter trocken-heißer Fels- und Steppenlandschaften in unsere Gärten. Auch die Bienen lieben sie. Schnittblume!
beheimatet im gesamten Mittelmeerraum benötigt diese schöne aufrecht wachsende Art mit bläulich-silbrigem, festem Laub trockene, geschützte Standorte mit gutem Wasserabzug
Der Staudenlein liebt sonnig warme Standorte auf denen er sich gerne versamt solange Raum dafür vorhanden ist. Seine fröhlich blauen Blumen sehen aus wie der Himmel auf Erden
seltenes, durch die farbige Blüte sehr dekoratives Horstgras, wärmebedürftig, mit großer Hitze- und Trockentoleranz. Kommt in Deutschland wohl nur im Weinbauklima zur Blüte, ist dann aber ein Hingucker
markantes, aufrecht wachsendes Solitärgras für sonnig-warme Standorte mit gutem Wasserabzug. Horstförmiger Wuchs. In kühler Lage ist evtl. Winterschutz ratsam
das rasch wachsende Mexikanische Federgras vermittelt Steppencharakter mittelst feinster Blattschöpfe. Vor Winternässe schützen, auf trockenen Sandböden ist die Art dauerhaft
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