Die Bodenfeuchte

bezieht sich auf den mittleren Wassergehalt des Bodens während der Wachstumsperiode. Die Ziffern geben einen ungefähreren Richtwert an, der hilft, die Stauden in allen Gartenbereichen optimal zu verwenden. Viele Pflanzen sind sehr anpassungsfähig und nehmen gewisse Schwankungen nicht übel.

Die Ziffer 1 beschreibt trockenen Boden. Für die Pflanzen besteht regelmäßig Wassermangelwährend der Wachstumszeit. Viele Stauden wachsen hier nicht gut. Andere, speziell angepasste Arten, aber nutzen den Trockenstress als Konkurrenzvorteil und gedeihen gerade hier besonders willig und dauerhaft.

Die Ziffer 2 steht für frischen Boden, das heißt, innerhalb des Wurzelhorizontes der Pflanzen befindet sich auch im Hochsommer noch eine milde Feuchtigkeit. Von Natur aus trockener Boden (Ziffer1) kann durch Wassergaben in diesen Zustand versetzt werden.

Die Ziffer 3 bedeutet feuchte Bodenverhältnisse auch während der Sommerwochen, es besteht kaum jemals Wassermangel in der oberen Bodenschicht. Wassermangel ist hier kein begrenzender Wachstumsfaktor.

Die Ziffer 4 drückt aus, dass Wasserüberschuss besteht. Es handelt sich um nasse Böden: Wenn man eine Bodenprobe in der Faust drückt, fließt Wasser heraus. Auch dies erfordert spezielle Anpassungen der dort wachsenden Arten, da es meist an Boden-Sauerstoff mangelt.

Die Ziffer 5 steht für Wasserpflanzen, die untergetaucht in der Flachwasserzone eines Gewässers oder frei im Wasser schwimmend wachsen.